REMBE | rad-net women gewinnt Mannschaftswertung bei Gracia Orlová – Zemke Sechster bei GP Vorarlberg

Die Rennfahrerinnen des Teams REMBE | rad-net haben bei der tschechischen Etappenfahrt Gracia Orlová (UCI 2.2) mehrere Top-Ten-Platzierungen erzielt. Dadurch wurde das Team auch mit dem Sieg in der Mannschaftswertung belohnt. Ein gutes Resultat fuhr auch Jermaine Zemke beim GP Vorarlberg (UCI 1.2) in Österreich ein.

Den Grundstein für das gute Abschneiden legten Karoline Goldschmidt und Selma Lantzsch bereits auf der ersten Etappe, die über 99 Kilometer von Orlová nach Štramberk führte, mit den Plätzen acht und zehn. Im Einzelzeitfahren über 13,5 Kilometer mit Start und Ziel in Havířov am dritten Tag verpasste Goldschmidt als Vierte das Podest nur weniger als eine Sekunde. Auf der 102 Kilometer langen Schlussetappe rund um Orlová fuhr Goldschmidt abermals als Zehnte in die Top-Ten.

Im Gesamtklassement belegten Goldschmidt und Lantzsch schließlich die Plätze sechs und acht. In der Mannschaftswertung hatte das sauerländische Continental-Team 15 Sekunden Vorsprung vor Canyon-Sram-Zondacrypto Generation.

 

Katharina Palm, Selma Lantzsch, Karoline Goldschmidt und Aileen Schweikart (v. li.) freuen sich über den Gewinn der Mannschaftswertung bei der Gracia Orlová. (Foto: Dominik Stuchlik)
Katharina Palm, Selma Lantzsch, Karoline Goldschmidt und Aileen Schweikart (v. li.)
freuen sich über den Gewinn der Mannschaftswertung bei der Gracia Orlová.
(Foto: Dominik Stuchlik)

 

 

Beim GP Vorarlberg brachte die schwere Zielrunde, die dreimal zu bewältigen war, die Entscheidung. Dort entwickelte sich am Anstieg durch mehrere Tempoverschärfungen ein hartes Ausscheidungsrennen, in dem sich nur die stärksten Fahrer behaupten konnten – und zu ihnen gehörte auch REMBE | rad-net-Fahrer Jermaine Zemke. Während der ehemalige WorldTour-Profi Santiago Umba (Solution Tech-Nippo-Rali) den Sieg holte, belegte Zemke mit 14 Sekunden Rückstand einen guten sechsten Platz. Seine beiden Teamkollegen Moritz Binder und Julian Borresch hatten Pech und waren in einen Sturz verwickelt. Binder zog sich dabei eine Schlüsselbeinfraktur zu und wurde noch am gleichen Tag erfolgreich im Landeskrankenhaus Bludenz (Österreich) operiert. Er fällt damit die nächsten Wochen aus.

 

Am 1.-Mai-Wochenende fand außerdem auf der Radrennbahn in Büttgen die Traditionsveranstaltung «Spurt in den Mai» statt. Roger Kluge wurde dort mit Moritz Augenstein seiner Favoritenrolle gerecht. Die Europameister im Zweiermannschaftsfahren holten einen souveränen Sieg. Tags darauf fuhr Kluge im Straßenrennen auf den zweiten Platz.

 

 

 

 

 

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