{"id":7337,"date":"2017-09-07T10:48:14","date_gmt":"2017-09-07T08:48:14","guid":{"rendered":"http:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/?p=7337"},"modified":"2019-03-15T11:58:57","modified_gmt":"2019-03-15T10:58:57","slug":"dritter-dm-titel-fuer-michel-hessmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/7337\/","title":{"rendered":"Dritter DM-Titel f\u00fcr Michel He\u00dfmann"},"content":{"rendered":"<p>Es ist der reine Wahnsinn. In einer Saison hat Michel He\u00dfmann vom Stadtwerke Unna Team nun bereits den dritten Titel eines Deutschen Meisters errungen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am letzten Wochenende trafen sich in Genthin die Altersklassen der U15 und U17, sowie die U23 zu den deutschen Meisterschaften im Mannschaftszeitfahren. Dazu fuhren die U19 Fahrer um Punkte f\u00fcr die Bundesliga-Wertung.<\/p>\n<p>Michel He\u00dfmann gilt im BDR als der beste Zeitfahrer seines Jahrganges. In Genthin ging er f\u00fcr die Landesauswahl NRW mit Henrik Josten, Jonas Messerschmidt und Tim Torn Teutenberg an den Start. \u201eEs lief bei uns rund, einfach perfekt. Wir galten zwar nicht als Favoriten, daf\u00fcr haben wir besser abgel\u00f6st und uns das Rennen perfekt eingeteilt\u201c, so ein stolzer Michel He\u00dfmann. \u201eNach der leichten Entt\u00e4uschung durch den verpassten Gesamtsieg bei der Oststeiermark-Jugendtour tut mir dieses Ergebnis gut.\u201c<\/p>\n<p>Landestrainer Robert Pawlosky kennt die Fahrer und ihre St\u00e4rken sehr genau. Daher lie\u00df er Michel immer eine Minute f\u00fchren, w\u00e4hrend die anderen drei nach 20 Sekunden abl\u00f6sten. \u201eDas hat uns geholfen einen guten Rhythmus zu fahren und konstant im Tempo zu bleiben. Das wir eine Medaillenchance hatten wussten wir. Gold ist aber der Wahnsinn\u201c, so He\u00dfmann.<\/p>\n<p>Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 46 Km\/h siegte der NRW Vierer nach 40 Kilometern mit 17 Sekunden Vorsprung auf den LV Brandenburg und 25 Sekunden vor dem LV Niedersachsen.<\/p>\n<p>Drei Mal Deutscher Meister, im Bahn-Punktefahren, dem Stra\u00dfenrennen und im Stra\u00dfen-Vierer, dazu der Sieg in der internationalen TMP-Rundfahrt, dem 2. Platz bei der Oststeiermark-Jugendtour und dem 2. Platz bei den olympischen Spielen der europ\u00e4ischen Jugend. Diese Vielf\u00e4ltigkeit hat es im Radsport noch nicht gegeben. Dabei steht am \u00fcbern\u00e4chsten Wochenende die Deutsche Meisterschaft im Einzelzeitfahren, seine Spezialdisziplin noch aus. Es k\u00f6nnte die n\u00e4chste Kr\u00f6nung einer herausragenden Saison werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jon Knolle mit Sieg in der Bundesliga<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend es in Genthin f\u00fcr Michel He\u00dfmann um den DM Titel ging, fuhren die Junioren um Punkte f\u00fcr die Bundesliga. \u00dcber 50 Kilometer ging das Mannschaftszeitfahren in dieser Altersklasse. \u201eLeider gibt es bei uns keine Deutsche Meisterschaft im Mannschaftszeitfahren, das w\u00e4re f\u00fcr mich ein Highlight gewesen\u201c, so ein gl\u00fccklicher und zugleich ungl\u00fccklicher Jon Knolle. Das Team des Landesverbandes mit dem RSVler, Johannes Hodapp, Peer M\u00fcnstermann und Michel Gie\u00dfelmann fuhr, wie zufuhr die U17, ein durchg\u00e4ngig gleichm\u00e4\u00dfiges Tempo. Zur Zwischenzeit lagen sie noch auf Platz zwei. Dann konnten sie auf der Wendepunktstrecke noch zulegen und siegten in einer Zeit von 56:32 Minuten \u00fcberlegen vor Sachsen und Brandenburg. \u201eIch bin stolz auf das gesamte Team. Wir sind klasse gefahren, hatten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 54 km\/h und sind die zweitbeste Zeit gefahren, die eine U19 Mannschaft dort jemals gefahren ist.\u201c<\/p>\n<p>Mit diesem Sieg \u00fcbernahm das Team um Knolle die F\u00fchrung in der Bundesliga. Am kommenden Samstag findet am Bilster Berg der Saison-Abschluss statt. Dabei soll der Gesamtsieg in der Mannschaftswertung fest gemacht werden. \u201e\u201cEs ist mein letztes gro\u00dfes Rennen in der U19. Da m\u00f6chte ich noch einmal etwas Besonderes abrufen. Mal sehen, ob es klappt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tatjana Paller erfolgreich beim internationalen Bahnmeeting in Dudenhofen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eEigentlich wollte ich jetzt gerade keine Rennen fahren. W\u00e4hrend meiner Zeit bei der Bundeswehr in Hannover komme ich nur am Wochenende zum Training. Unser Bundestrainer sagte aber, dass wir noch Punkte f\u00fcr die Bahn-Europameisterschaft in Berlin ben\u00f6tigen. Also bin ich, mehr schlecht als recht vorbereitet, mit der Nationalmannschaft an den Start gegangen.<\/p>\n<p>Obwohl das Rennen international stark besetzt war, unter anderem am Start die Olympiasiergerin und mehrfache Weltmeisterin Kathy Archibald, konnte die U23 Europameisterin des RSV Unna, Tatjana Paller, ihr Talent eindrucksvoll unter Beweis stellen. Sie siegte im Sratch vor der \u00d6sterreicherin Eberhardt und der Schweizerin Seitz.<\/p>\n<p>Bei den M\u00e4nnern war der RSV Unna durch Felix Happke vertreten. In seinem ersten Elite-Einsatz mit der Nationalmannschaft konnte er vor Allem bei den Temporunden mit einem herausragenden 4. Platz. \u201eIch habe viel gelernt und gesehen, wo ich mich noch weiter entwickeln muss. Daf\u00fcr war die Veranstaltung gut und wichtig\u201c, so Happke nach zwei anstrengenden Tagen inmitten der europ\u00e4ischen Bahn-Elite.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Justin Wolf mit Doppelsieg in Hombruch<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMir liegt der 850m Kurs in Hombruch. Dort habe ich schon in der U19 und im vergangenen Jahr gewonnen. Das werde ich auch in diesem Jahr versuchen\u201c, so Justin Wolf bereits vor dem ersten Start am vergangenen Wochenende. Von Beginn an machte er das Rennen schnell, so dass sich sehr fr\u00fch eine Spitzengruppe mit f\u00fcnf Fahrern l\u00f6sen konnte, darunter eben Justin Wolf vom RSV Unna. Der Bahn-Nationalfahrer wusste, dass er gegen seine Mitstreiter in diesem Sprint-Kriterium nicht w\u00fcrde durchsetzen k\u00f6nnen. Also setzte er seine Hatz nach einem Rundengewinn fort. Insgesamt drei Mal konnte er das gesamte Feld \u00fcberrunden und siegte am Ende \u00fcberlegen.<\/p>\n<p>Derweil vorne Justin Wolf erfolgreich seine Runden drehte, bremste Teamkollege Luke Derksen hinten das Feld. Immer wieder st\u00f6rte er die Tempoerh\u00f6hung der Konkurrenz, so dass Wolf am Ende triumphieren und so die internationale Dortmunder Meisterschaft gewinnen konnte. Als Derksen sich zum Ende dann mit einigen Fahrern absetzen konnte wurde es bitter. \u201eIch kann es mir nicht erkl\u00e4ren. Pl\u00f6tzlich flog ich mit meinem Rad und landete unsanft auf dem Asphalt\u201c, so ein von Prellungen und Sch\u00fcrfwunden gezeichneter Luke Derksen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend ging es dann noch in Derny-Rennen. Am Hinterrad von Thorsten Rellensmann konnte sich Wolf schnell mit vier weiteren Fahrern absetzen. Am Ende siegte er auch hier \u00fcberlegen vor Hannes Baumgarten und Nico Brenner.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Franzi Koch mit starken Leistungen in H\u00fcrth und Wuppertal<\/strong><\/p>\n<p>In der Vorbereitung auf die MTB Weltmeisterschaft ging Franzi Koch noch einmal bei zwei Stra\u00dfenrennen an den Start. In H\u00fcrth startete die Juniorin in der Frauenklasse. Sie fuhr ein starkes Rennen und unterlag nur im Fotofinish der Landesmeisterin der Frauen, Lydia Wegemund.<\/p>\n<p>Zwei Tage sp\u00e4ter gingen die Juniorinnen mit den Frauen in Wuppertal an den Start.\u201c Ich habe immer wieder attackiert und das Rennen schnell gemacht. Am Ende kam so eine Spitzengruppe zu Stande, in der neben mir nur Frauen mitfuhren. Im Spurt habe ich mich dann zur\u00fcck gehalten, da ich vor der WM kein Risiko mehr gehen wollte. Es war ein tolles Rennen. Meine Form stimmt und ich konnte zu ersten Mal im Trikot der Deutschen Meisterin fahren. Es f\u00fchlt sich tats\u00e4chlich anders an, so habe ich es mir immer vorgestellt\u201c, so eine zufriedene Franzi Koch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7335\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"http:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Bundesliga-Genthin.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"262\" border=\"1\" srcset=\"https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Bundesliga-Genthin.jpg 717w, https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/Bundesliga-Genthin-300x157.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-7336\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"http:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170903_DMMZFGenthin.jpg\" alt=\"\" width=\"281\" height=\"500\" border=\"1\" srcset=\"https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170903_DMMZFGenthin.jpg 1046w, https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170903_DMMZFGenthin-169x300.jpg 169w, https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170903_DMMZFGenthin-768x1366.jpg 768w, https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/20170903_DMMZFGenthin-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 align=\"center\"><strong><em>Text und Fotos: RSV Unna<\/em><\/strong><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist der reine Wahnsinn. 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