{"id":16723,"date":"2021-11-04T11:33:29","date_gmt":"2021-11-04T10:33:29","guid":{"rendered":"https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/?p=16723"},"modified":"2021-11-04T12:07:28","modified_gmt":"2021-11-04T11:07:28","slug":"das-beste-kommt-zum-schluss-rsv-triathleten-oliver-hartmann-und-andreas-fink-finishen-beim-ironman-70-3-auf-mallorca","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/16723\/","title":{"rendered":"Das Beste kommt zum Schluss &#8211; RSV-Triathleten Oliver Hartmann und Andreas Fink finishen beim IRONMAN 70.3 auf Mallorca"},"content":{"rendered":"<p>Was war das f\u00fcr ein Sportjahr? Voller Optimismus startete man in 2021 in der Hoffnung, Corona w\u00fcrde wieder ein halbwegs geregeltes Wettkampfgeschehen erm\u00f6glichen. Doch leider kam es mal wieder anders als erhofft.<!--more--><\/p>\n<p>Denkbar schlecht ging es schon mit der in vielerlei Hinsicht bedauerlichen Absage des EJOT-Triathlons in Buschh\u00fctten los, auf den ganz Triathlon-Deutschland gewartet hatte. Nachdem auch noch die Liga-Saison der DTU (Deutsche Triathlon Union) und die fest eingeplante Tour TRANSALP gecancelt wurden, musste ein w\u00fcrdiger Plan B her, um die vielen Stunden Training mit einem sportlichen H\u00f6hepunkt zu w\u00fcrdigen.<br \/>\nNach kurzer \u00dcberlegung und Pr\u00fcfung der zeitlichen Ressourcen entschlossen sich die mittlerweile zu einem sportlichen Duo zusammengewachsenen RSV-Triathleten Oliver Hartmann und Andreas Fink zur Teilnahme am IRONMAN 70.3 in Alc\u00fadia, Mallorca.<\/p>\n<p>Mit Sack, Pack und Rad ging es mit dem Flieger in das 17. Bundesland, um am Samstag, den 16. Oktober, die Mitteldistanz in Angriff zu nehmen. Das Wetter sollte am Wettkampftag mitspielen. Es blieb trocken und das Quecksilber stieg im Laufe des Tages bis auf 25\u00b0C. Doch der Reihe nach!<\/p>\n<p>Um kurz vor 5.00 Uhr klingelte der Wecker, und nach einem eigens f\u00fcr die Triathleten des Hotels angerichteten Fr\u00fchst\u00fcck machte man sich auf in den Startbereich. Durch die gleichzeitige Austragung der Langdistanz wimmelte die l\u00e4ngste Wechselzone der Welt bereits vor 6.00 Uhr von nerv\u00f6sen Athleten, die ihr Material einem letzten Check unterzogen &#8211; Radflaschen voll, passt der Luftdruck, Radcomputer da und geladen etc.<\/p>\n<p>Um 08:15 Uhr schlie\u00dflich ging der Startschuss und es kam zur Salzwasser-Premiere der \u201egelben Einteiler\u201c. Es stellte sich heraus, dass alle Bedenken hinsichtlich des ersten Wettkampf-Schwimmens im Meer unbegr\u00fcndet waren. Der Corona-konforme sog. \u201eRolling Start\u201c (kleine Startgruppen im 10-Sekunden-Takt) entzerrte das Starterfeld und es kam zu weniger Get\u00fcmmel. Dennoch wurde es insbesondere um die Wendebojen kuschlig eng, sodass einige Schlucke Mittelmeerwasser genommen wurden. Bei der sonst so unbeliebten ersten Disziplin verlie\u00dfen Oliver Hartmann als 52. seiner Klasse (M50-54) und Andreas auf Position 34 (M35-39) liegend das Wasser. Der erste Akt mit 1,9km Schwimmen war geschafft. In der Wechselzone lief alles nach Plan und eh man sich versah, sa\u00df man endlich auf der Zeitfahrmaschine. Was folgte, ist die Paradedisziplin der beiden. Es ging auf die malerische Radstrecke hoch zum Kloster Lluc. Auf den 90 km galt es, ca. 900 H\u00f6henmeter zu \u00fcberwinden. Das kam den ausgewiesenen Bergziegen entgegen, und so fuhr Andreas mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von fast 35km\/h bis auf Platz 19 vor. \u201eDie gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bestand darin, sich bei aller Euphorie ob der guten Beine und dem z\u00fcgigen Durchfahren des Feldes selbst zu bremsen um nicht zu \u00fcberpacen\u201c, res\u00fcmierte Andreas nach dem Rennen. Es hie\u00df \u201eK\u00f6rner beisammen halten f\u00fcr den letzten Kraftakt &#8211; den Lauf.<\/p>\n<p>Was dann kam, war eine kleine Wundert\u00fcte. Denn beide Athleten des Teams dokuworks hatten die letzten Monate verletzungsbedingt das Lauftraining pausieren m\u00fcssen. Und so ging es mit gro\u00dfer Ungewissheit in den abschlie\u00dfenden Halbmarathon. Oliver Hartmann hatte tags zuvor noch angek\u00fcndigt, nach dem Radfahren auszusteigen und f\u00fcr Stimmung an der Strecke sorgen zu wollen. Durch das fantastische Publikum vor Ort und den eigenen Ehrgeiz angetrieben, trotzte er jedoch in heroischer Weise seiner um Gnade winselnden Achillessehne und zog durch. Andreas startete zun\u00e4chst gut in seinen Lauf, bekam aber bereits nach guten 3km von der Muskulatur eindeutig vermittelt, dass er heute entweder \u201elangsam\u201c l\u00e4uft oder eben gar nicht. Jede Bodenwelle oder minimalste Tempoversch\u00e4rfung wurde mit einem Krampf der Oberschenkelmuskulatur kommentiert.<\/p>\n<p>Nach 4:53:44 Stunden erreichte Andreas als 18. seiner Klasse und 106. im Gesamtklassement das Ziel. Oliver brauchte f\u00fcr die in Summe 113 km 5:55:05 Stunden und belegte Platz 63 (467). Sichtlich gezeichnet, aber dennoch zufrieden durfte dann das wohlverdiente Finisher-Bier im Ziel getrunken werden.<\/p>\n<p>Doch bereits wenige Momente nach dem erreichten Jahresziel ging der Blick schon in die Zukunft: \u201eJetzt haben wir noch 8 Monate und 7 Tage bis zum IRONMAN Frankfurt!\u201c rief Olli das n\u00e4chste und bereits gebuchte Ziel in Erinnerung. Dort wird der RSV mit der bislang gr\u00f6\u00dften Mannschaftsst\u00e4rke auf die sagenumwobene Langdistanz gehen und 3,9 km Schwimmen, 180 km Radfahren und einen Marathon (42,1 km) laufen. Nun geht es jedoch f\u00fcr die Mitglieder des Team dokuworks erst einmal in die Saisonpause, bevor es im November wieder ans strukturierte Training geht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/radsportbezirk-westfalen-mitte.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/RSV-251021-min-1-scaled.jpg\" alt=\"Geschafft aber gl\u00fccklich. Im Ziel gab es neben den Medaillen auch isotonische Erfrischungsgetr\u00e4nke. vl. Oliver Hartmann, Andreas Fink\" width=\"375\" height=\"500\" border=\"1\" \/><br \/>\n<em>Geschafft aber gl\u00fccklich.<br \/>\nIm Ziel gab es neben den Medaillen auch isotonische Erfrischungsgetr\u00e4nke.<br \/>\nvl. Oliver Hartmann, Andreas Fink<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Weitere Auskunft:<\/i><\/p>\n<p><b>RSV Osthelden<\/b><br \/>\n<i>Klaus Irle<\/i><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was war das f\u00fcr ein Sportjahr? Voller Optimismus startete man in 2021 in der Hoffnung, Corona w\u00fcrde wieder ein halbwegs geregeltes Wettkampfgeschehen erm\u00f6glichen. 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